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Gesunde Augen – Vorsorge
27 April, 2026Um es vorweg zu nehmen: beim Trockenen Auge handelt es sich nicht nur um ein unangenehmes Gefühl, sondern um eine ernsthafte Erkrankung. Allgemein beschreiben Augenärzte mit dem Begriff „Trockenes Auge“ die Folgen einer Benetzungsstörung. Diese entsteht durch zu niedrige Tränenproduktion oder zu hohe Verdunstung der Tränenflüssigkeit. Auch eine krankhaft veränderte Zusammensetzung der Tränenflüssigkeit kann ursächlich sein.
Vereinfacht gesagt: Das Auge wird nicht mehr optimal befeuchtet.
Neben den belastenden, unangenehmen und je nach Schweregrad massiven Symptomen ist das Trockene Auge vermehrt infektionsgefährdet. Warum das so ist, lesen Sie im Folgenden.
Wie bemerkt man ein trockenes Auge
Die Erkrankung äussert sich auf verschiedene Weise. Patienten berichten häufig über diese Symptome:
- Brennen
- Jucken
- Trockenheits- oderFremdkörpergefühl
- Sandkorngefühl
- Lichtempfindlichkeit
- Ermüdung oder Rötung
- Tränen
Tränen und Tränenfilm – wichtig für gesunde Augen
Tränen werden in Drüsen außerhalb des Auges gebildet und durch den Lidschlag auf der Hornhaut des Auges verteilt. Der Tränenfilm benetzt die Augenoberfläche, genauer Lidinnenseite, Bindehaut und Hornhaut. Die Oberfläche des Augapfels bleibt dadurch glatt und geschmeidig. Dies ist eine Grundlage für gutes Sehen. Eine trockene Augenoberfläche hingegen wird wund und undurchsichtig. Der gesunde Tränenfilm enthält keimtötende Substanzen und schützt so vor einer Infektion. Schließlich ist das Auge ständig diversen Außeneinflüssen ausgesetzt. Von wesentlicher Bedeutung ist die Versorgung der durchsichtigen Hornhaut, unserem Fenster zur Welt, mit Sauerstoff, Nährstoffen wie Glukose und die Entsorgung von Stoffwechselprodukten.











